IQHP – Initiative für Qualitätssicherung im Heilpraktikerberuf

  • Qualität und Konsens im Heilpraktikerberuf

IQHP – unsere Agenda

IQHP Agenda – Initiative für Qualitätssicherung im Heilpraktiker-Beruf

Die IQHP zeigt mit nachgenannten Vorschlägen Lösungswege auf, die zu einer Reform im Heilpraktiker-Recht beitragen können.

Heilpraktiker-Ausbildung:
Änderungen der Zugangsvoraussetzungen bei bestehender Konformität mit dem Heilpraktiker-Gesetz/1. DVO

  • bestehende Gesundheitsfachberufe haben direkten Zugang zur Ausbildung
  • Ausbildungsinteressenten, die nicht zu den Gesundheitsfachberufen gehören, unterliegen für die Ausbildungszulassung einer Vorprüfung durch eine zertifizierte Heilpraktiker-Fachschule
  • zur Überprüfungszulassung bei den zuständigen Gesundheitsämtern benötigen die Anwärter*innen den dokumentierten Nachweis (Studienbuch) von min. 2.000 Stunden Theorie-Unterricht und 1.000 Stunden Praxis-Unterricht an einer zertifizierten Heilpraktiker-Fachschule
  • Berufsanwärter*innen sind verpflichtend Mitglied in einem für die Ausbildung zertifizierten Heilpraktiker-Berufsverband (Einbindung in IQHP-QM-Modell)
  • Berufsanwärter*innen verpflichten sich, ab dem 1. Ausbildungsjahr am QM-gestützten Fachfortbildungssystem des zur Ausbildung zertifizierten Berufsverbandes teilzunehmen (Patientenschutz/-sicherheit)

IQHP-QM-Modell für den Heilpraktiker-Beruf – zu den Komponenten des IQHP-Modells zählen:

  • zugangsberechtigte Berufsanwärter*innen
  • für die Heilpraktiker-Ausbildung zertifizierte Heilpraktiker-Fachschulen
  • für die Heilpraktiker-Ausbildung zertifizierte Berufsverbände
  • Fachkundige Stellen (DAkkS-zugelassen, DAkkS: Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH)

 

Heilpraktiker-Berufsausübung:

  • die IQHP vertritt die Ansicht, dass invasive Therapiemethoden erhalten bleiben sollen
  • die zur Ausbildung zertifizierten Berufsverbände sichern und überwachen zum Patientenschutz und zur Patientensicherheit die Fortbildung, Qualifizierung und Zertifizierung der Heilpraktiker*innen in Deutschland durch geeignete Kompetenz- und Ausbildungszentren
  • die Kompetenz-/Ausbildungszentren gewährleisten im QM-System die Durchführung der Ausbildung der Invasiv-Methoden
  • überwacht und begleitet wird die Fachausbildung durch die Berufsverbände und Fachverbände
  • die Fachprüfung für den Sachkunde-Nachweis Invasiv-Methoden wird ärztlich begleitet und geprüft
  • überwacht und begleitet wird die Fachausbildung durch die Berufsverbände und Fachverbände

IQHP befürwortet Pflicht-Mitgliedschaft in Berufsverbänden für alle Heilpraktiker*innen

  • die IQHP befürwortet zur Gewährleistung des Patientenschutzes, der Patientenrechte und der Patientensicherheit eine gesetzlich verpflichtende Mitgliedschaft in einem Berufsverband für jede Heilpraktikerin und jeden Heilpraktiker in Deutschland
  • durch die Mitgliedschaft in einem Berufsverband werden die Heilpraktiker*innen verpflichtet, sich nach den Statuten des Berufsverbandes zu richten mit der Konsequenz, dass bei Fehlverhalten oder Verstößen gegen die Satzung/Berufsordnung ein Ausschluss aus dem Berufsverband die Folge wäre
  • diesbezügliche Mitglieds-Ausschlüsse werden von den Berufsverbänden an die zuständigen Gesundheitsämter der betreffenden Einzelfälle gemeldet (ggf. Meldepflicht für Berufsverbände)

Gesetzliche Festlegung von einem Patienten-Beschwerde-Management-System

  • die IQHP befürwortet, dass alle Verbände Schiedsstellen/Beschwerde-Management-Center einrichten
  • damit können bei Zuwiderhandlungen Tätigkeitsverbote und Sanktionen erlassen werden

Modell zur Umsetzung der Organisation der Heilpraktikerschaft in Deutschland (IQHP-Organigramm)

Die IQHP sieht dringenden Handlungsbedarf auf seiten der Heilpraktikerschaft, sich zu organisieren, damit gegenüber staatlichen Stellen eine einheitliche Interessenvertretung  gesichert ist. Derzeit gibt es keine Organisation, welche für sich den Anspruch erheben kann, die gesamte Heilpraktikerschaft bzw. einen überwiegenden Teil zu vertreten.
Die IQHP hat auf der Basis der aktuellen Berufspolitik unter Einbeziehung aller gegebenen Komponenten, Verbände, Organe, Strukturen und berufspolitischen Gegebenheiten ein Organigramm verfasst.

 

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